Großformat

Großformat umfasst Druckverfahren für große Ausgaben — Banner, Poster, Fahrzeugbeklebungen, Beschilderung, Messegrafiken — typischerweise auf rollengespeisten Inkjet-Maschinen und in Quadratmetern gemessen. Großformataufträge werden pro laufendem Meter oder Quadratmeter kalkuliert, nicht pro Bogen.

Auch genannt: Großformatdruck · Großformatdruck (Wide Format) · Großformat-Inkjet · Schilder- und Displaydruck · Bannerdruck · Kalkulationssoftware für Großformat

Im Detail

Großformatdrucker sind rollengespeiste Inkjet-Maschinen, die auf Medien drucken, die breiter sind, als eine übliche Bogenmaschine bewältigen kann — typischerweise von 1m bis 5m Breite. Die Bedruckstoffe reichen von Papier und Vinyl bis zu Textil, Mesh, Foam-Board und starrem Acryl. Zu den Farbtechnologien zählen Solvent (haltbar für Außenbeschilderung), Latex (VOC-ärmer, schnelltrocknend), UV-Härtung (starre Bedruckstoffe) und wasserbasiert (Displayarbeiten für den Innenbereich).

Die Kalkulation im Großformat weicht in mehrfacher Hinsicht vom Bogendruck ab. Die Menge besteht meist aus einem oder wenigen großen Stücken, sodass der Makeready-Aufwand weniger ins Gewicht fällt. Der Bedruckstoff wird pro Meter verbraucht, daher sind Rollenausnutzung und Verschnitt zentrale Themen. Weiterverarbeitungsschritte — Laminieren, Ösen setzen, Konturschnitt auf einem CNC-Tisch — kosten oft mehr als der Druck selbst.

PeakSpitz unterstützt die Großformatkalkulation mit Preisen pro Quadratmeter und nach individuellen Maßen sowie mit Weiterverarbeitungsschritten, die als separate abrechenbare Positionen modelliert werden.

Häufige Fragen

Wie sollte ich einen Großformatauftrag kalkulieren?
Auf Basis des Quadratmeters für die bedruckbare Fläche, zuzüglich eines Zuschlags pro Stück für Einrichten und Beschneiden, zuzüglich der Weiterverarbeitungsschritte als separate Positionen (Saum, Öse, Laminat, Aufziehen). PeakSpitz unterstützt das mit Preisen pro Quadratmeter und Weiterverarbeitungsschritten als separaten abrechenbaren Positionen.
Was ist der Unterschied zwischen Solvent-, Latex- und UV-Farben?
Solvent ist der haltbare Klassiker (Außenbeschilderung, Fahrzeugbeklebungen); Latex trocknet schneller und ist VOC-ärmer (gemischte Arbeiten für innen und außen); UV härtet sofort unter Lampen aus und kann auf starre Bedruckstoffe drucken (Foam-Board, Acryl). Wasserbasiert eignet sich für fotografische Displayarbeiten im Innenbereich. Die richtige Wahl hängt vom Bedruckstoff und der Umgebung ab, in der der Druck bestehen soll.

Verwandte Begriffe

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